Gänsehaut und Herbstblues, eine wahnsinnige Zusammenstellung. Anstrengend, aber irgendwie unausweichlich, zu mir gehörend. Es ist wie immer, wenn die dunkle Jahreszeit im vollen Gange ist. Die Tage sind so kurz, daß sie fast unbemerkt an uns vorbeigehen. Ansonsten ist es Abend, Nacht, Dämmerung, dunkel... Zeit, sich zurückzuziehen, in sich gehen, nachdenken, Zeit für gute Bücher und Kerzenschein, und Zeit, um die Musik zu geniessen, die Gänsehaut verursacht...Und so wie es aussieht, Zeit, um zu diesem Blog zurückzukehren.
L.A. - Stop the Clocks
Dienstag, 26. November 2013
Dienstag, 6. August 2013
Die Muse mit Vollgas!
Jetzt fordert sie mich aber! Schonungslos! Fantasie ist erwacht, ich hab wieder Lust zu schreiben, zu tanzen, zu lesen, zu dekorieren. In meinem Kopf tummeln sich Ideen, die umgesetzt werden wollen. Das erzeugt eine gewisse Energie, die aber bewirkt, daß ich ständig unterwegs bin und ständig was zu erledigen habe. Es macht sich eine positive Unruhe breit, wie immer, wenn ich mich kreativ austoben darf.
Und dann, ganz gegensätzlich, verliere ich mich im ruhigen Blues... Und wieder hab ich dieses Gänsehautgefühl...
Paul Rodgers & Jeff Beck
Und dann, ganz gegensätzlich, verliere ich mich im ruhigen Blues... Und wieder hab ich dieses Gänsehautgefühl...
Paul Rodgers & Jeff Beck
Sonntag, 4. August 2013
Ach du Sch..., da ist sie wieder! :D
Ja, da ist sie wieder, die Muse, die mich die letzten langen Monate im Stich gelassen hat. Wer weiß, was sie in der Zwischenzeit gemacht hat... Weltreise vielleicht? Oder Rückzug ins Kloster? Oder hat sie einen anderen Schützling beim kreativen Schwitzen unterstützt? Wer weiß das schon.
Und ich, so alleine gelassen, hab nichts Kreatives mehr gemacht, hab fast alle meine Hobbys und Seiten auf's Eis gelegt, mich zurückgezogen, mit anderen Worten, nur ganz sporadisch was gelesen und noch weniger geschrieben. Jetzt ist Madame Muse wieder da, so überraschend, wie sie verschwunden ist. Sie ist wie immer: schweigsam, gehemnissvoll, erwartungsvoll. Fühle mich von ihr genötigt, etwas zu tun, also schnell, ein paar Sätze "zu Papier" bringen! Weise, nachdenkliche, wohlklingende Sätze... Verdammt, warum fällt mir nichts ein...? :P Muse hin oder her, es ist zu warm und ich bin zu müde, und wahrscheinlich kein bisschen weise.
Ich lasse mich von neuer, unbekannter Musik ablenken, die mir (mal wieder) einfach so begegnet ist. Die Art von Musik mit dem Gänsehauteffekt... Wie soll man denn klug denken oder klug wirken, wenn man gar nicht mehr denken kann...? Wenn man nur fühlt, mit jedem Ton des Songs...
Clutch - The Regulator
Und ich, so alleine gelassen, hab nichts Kreatives mehr gemacht, hab fast alle meine Hobbys und Seiten auf's Eis gelegt, mich zurückgezogen, mit anderen Worten, nur ganz sporadisch was gelesen und noch weniger geschrieben. Jetzt ist Madame Muse wieder da, so überraschend, wie sie verschwunden ist. Sie ist wie immer: schweigsam, gehemnissvoll, erwartungsvoll. Fühle mich von ihr genötigt, etwas zu tun, also schnell, ein paar Sätze "zu Papier" bringen! Weise, nachdenkliche, wohlklingende Sätze... Verdammt, warum fällt mir nichts ein...? :P Muse hin oder her, es ist zu warm und ich bin zu müde, und wahrscheinlich kein bisschen weise.
Ich lasse mich von neuer, unbekannter Musik ablenken, die mir (mal wieder) einfach so begegnet ist. Die Art von Musik mit dem Gänsehauteffekt... Wie soll man denn klug denken oder klug wirken, wenn man gar nicht mehr denken kann...? Wenn man nur fühlt, mit jedem Ton des Songs...
Clutch - The Regulator
Sonntag, 21. April 2013
Lieber Blog, ich brauch dich wieder
So ist das immer: wenn alles läuft und alles gut ist, dann schaue ich hier nicht rein. Und wenn alles scheiße ist, dann benutze ich dieses kleine versteckte Plätzchen in der großen virtuellen Welt, um sich hier auszukotzen. Es ist immer das Gleiche... Mein Blog ist eine Ansammlung aus meinen schlimmsten, negativsten Stimmungen. Er ist traurig, depressiv, durcheinander, Tränen durchtränkt und schwarz gefärbt. Das ist der Spiegel meiner dunklen Seite und es ist unglaublich wie stark ausgeprägt diese ist. Manchmal kann ich es selbst nicht glauben und auch kein Mensch aus der echten Welt würde das tun. Ich - ein ständig lachendes, vergnügtes Wesen, welches alles nur positiv sieht. Bin ich das? Oder spiele ich mir und den Anderen was vor?
Ich wünschte, ich würde weniger denken, dafür mehr abstumpfen. Das Leben wäre so viel einfacher.
Verliere mich in meinen Gedanken, in meinen Gefühlen, versinke wieder in Musik, habe wieder einen Kloß im Hals, weiß nicht genau, ob ich es rauslassen oder unterdrücken soll. Ich weiß mit einer 100%-en Sicherheit, daß es so nicht weiter gehen kann. Ich muss etwas ändern, etwas beenden. Ich weiß, daß es kommen wird, nur die Zeit ist noch nicht reif. Bin mit der jetzigen Sitaution nicht zufrieden und doch hab ich die Gewissheit, daß ich da durch muss, denn es hat einen Sinn. Und ganz paradox: ich bin nicht unglücklich. Nein, ich bin ganz sicher nicht unglücklich, nur manchmal halt etwas durcheinander. Und damit dieses Gefühl noch stärker wird, will ich mich verkriechen und gleichzeitig raus. Rausgehen und alles rauslassen! Aber es geht nicht... Ich muss es schlucken und einen Teil davon lasse ich hier raus: im Blog, an dem stillen Ort, behütet und versteckt.
Magda Femme - Rozmowa z Aniołem
Ich wünschte, ich würde weniger denken, dafür mehr abstumpfen. Das Leben wäre so viel einfacher.
Verliere mich in meinen Gedanken, in meinen Gefühlen, versinke wieder in Musik, habe wieder einen Kloß im Hals, weiß nicht genau, ob ich es rauslassen oder unterdrücken soll. Ich weiß mit einer 100%-en Sicherheit, daß es so nicht weiter gehen kann. Ich muss etwas ändern, etwas beenden. Ich weiß, daß es kommen wird, nur die Zeit ist noch nicht reif. Bin mit der jetzigen Sitaution nicht zufrieden und doch hab ich die Gewissheit, daß ich da durch muss, denn es hat einen Sinn. Und ganz paradox: ich bin nicht unglücklich. Nein, ich bin ganz sicher nicht unglücklich, nur manchmal halt etwas durcheinander. Und damit dieses Gefühl noch stärker wird, will ich mich verkriechen und gleichzeitig raus. Rausgehen und alles rauslassen! Aber es geht nicht... Ich muss es schlucken und einen Teil davon lasse ich hier raus: im Blog, an dem stillen Ort, behütet und versteckt.
Magda Femme - Rozmowa z Aniołem
Montag, 18. Februar 2013
Gefunden im großen WWW
Manchmal begegnen einem Sprüche, Gedanken, Weisheiten oder Zitate, die so wahr sind, daß man kurz inne hält. Weil sie passen..., weil sie dem Gefühl, was man hat, entsprechen..., weil sie dieses ausdrücken... Oder weil sie einen zwingen, nachzudenken...
"Du brauchst keinen Grund, um zu gehen,
wenn Du keinen mehr hast, um zu bleiben"
:(
Romeo Santos ft. Mario Domm - Rival
"Du brauchst keinen Grund, um zu gehen,
wenn Du keinen mehr hast, um zu bleiben"
:(
Romeo Santos ft. Mario Domm - Rival
Donnerstag, 14. Februar 2013
Time for blues
"Du hast Abstand genommen,
irgendwann zwischen gestern
und vor Wochen..."
Abstand ist das Stichwort. Es ist wieder Zeit für etwas Rückzug. Kann nicht schlafen, Gedanken kreisen in einem wahnsinnigen Tempo. So schnell, daß ich manchmal nicht mitkomme. Hab ein Gefühl wie nach einer Achterbahnfahrt.
Wünsche mir mehr Abstand, wenn es denn überhaupt möglich ist. Freue mich aufs Wochenende, endlich ausschlafen und abschalten. Einfach mal nichts tun...
Ich sehne mich ein wenig nach längeren Tagen, nach Sonne, nach warmen Frühlingswind. Und draußen Winter. :) Es bringt mich durcheinander, aber es hat was. Es ist ein schöner, zauberhafter Winter, mit Unmengen von Schnee (für die hiesigen Verhältnisse natürlich), mit Frost, mit Knirschen bei jedem Schritt auf dem weißen Teppich. Es sieht wundervoll aus... Aber es reicht auch irgendwie... Wintergenuss und Frühlingswunsch...
Blues für die Seele:
Eric Clapton - Wonderful Tonight
Semisonic - Secret Smile
Tori Amos - Sweet the Sting
irgendwann zwischen gestern
und vor Wochen..."
Abstand ist das Stichwort. Es ist wieder Zeit für etwas Rückzug. Kann nicht schlafen, Gedanken kreisen in einem wahnsinnigen Tempo. So schnell, daß ich manchmal nicht mitkomme. Hab ein Gefühl wie nach einer Achterbahnfahrt.
Wünsche mir mehr Abstand, wenn es denn überhaupt möglich ist. Freue mich aufs Wochenende, endlich ausschlafen und abschalten. Einfach mal nichts tun...
Ich sehne mich ein wenig nach längeren Tagen, nach Sonne, nach warmen Frühlingswind. Und draußen Winter. :) Es bringt mich durcheinander, aber es hat was. Es ist ein schöner, zauberhafter Winter, mit Unmengen von Schnee (für die hiesigen Verhältnisse natürlich), mit Frost, mit Knirschen bei jedem Schritt auf dem weißen Teppich. Es sieht wundervoll aus... Aber es reicht auch irgendwie... Wintergenuss und Frühlingswunsch...
Blues für die Seele:
Eric Clapton - Wonderful Tonight
Semisonic - Secret Smile
Tori Amos - Sweet the Sting
Sonntag, 3. Februar 2013
Das Leben
Das Leben ist unberechenbar, geht seltsame Wege, prüft uns unentweg, läßt uns leiden und manchmal auch weinen. Und trotzdem ist es wunderschön und faszinierend. Ich versuche gerade mir selbst das Schöne einzureden, weil ich mich im Moment so richtig "schön" scheiße fühle. Fast schon elendig. Klein und schwach. Und verdammt hilflos. Es gibt Menschen, liebe Menschen, denen ich helfen möchte und ich kann nicht. Es liegt nicht in meiner Hand, ich kann nichts tun und dieses Gefühl nagt an mir. Zum Glück ist mein Verstand zur Stelle und erklärt meinem Gefühl zum x-ten Mal mit einer Engelsgeduld, daß ich diesmal nur abwarten kann. Was geschehen soll, wird so oder so passieren. Manches muß man einfach hinnehmen und vertrauen... Und gerade das fällt mir wohl schwer. Nicht das Hinnehmen, nicht das Vertrauen, okay das Letzte vielleicht schon, wenn es um Menschen geht. Wenn es allerdings darum geht, dem Schicksal zu vertrauen, das hab ich ganz gut drauf. Denn es weiß ziemlich gut, was es tut, hat sich bisher immer bestätigt.
Was ich überhaupt nicht drauf hab, ist zusehen, wenn es anderen Menschen schlecht geht. Dieses Gefühl, nichts tun zu können, macht mich mehr verrückt und kaputt als alle meine persönlichen Sorgen und Problemchen zusammen. Und ich muß schleunigst was tun, um mich zu schützen. Und meine innere Stärke und Gleichgewicht zu bewahren. Denn ich stehe kurz davor, diese so bißchen zu verlieren. Und das wäre fatal, gerade jetzt... Es ist ein total beschissener Zeitpunkt, um schwach zu sein... Also! Ab morgen reiße ich mich wieder zusammen! Verdamm mich nochmal!
Alles wird gut, irgendwie, irgendwann...
Und heute noch bisschen Gänsehautgefühl...
Charice - All By Myself
Was ich überhaupt nicht drauf hab, ist zusehen, wenn es anderen Menschen schlecht geht. Dieses Gefühl, nichts tun zu können, macht mich mehr verrückt und kaputt als alle meine persönlichen Sorgen und Problemchen zusammen. Und ich muß schleunigst was tun, um mich zu schützen. Und meine innere Stärke und Gleichgewicht zu bewahren. Denn ich stehe kurz davor, diese so bißchen zu verlieren. Und das wäre fatal, gerade jetzt... Es ist ein total beschissener Zeitpunkt, um schwach zu sein... Also! Ab morgen reiße ich mich wieder zusammen! Verdamm mich nochmal!
Alles wird gut, irgendwie, irgendwann...
Und heute noch bisschen Gänsehautgefühl...
Charice - All By Myself
Donnerstag, 31. Januar 2013
Müde...
Bin müde, physisch und mental, einfach müde, kaputt, lustlos... Brauche ganz dringend Ruhe und ganz viel Schlaf. Und davon regelmäßig. Aber mein Gehirn ist da wohl anderer Meinung, denn es lässt mich nicht schlafen. Die Sau!
Gefangen zwischen Gedankenchaos, Mitgefühl für Freunde, die große Probleme haben und dem Bedürfnis nach Sorglosigkeit, nach Abschalten, nach Irgendwas... Nach Ich-weiss-nicht-was. Nach Etwas, was mich aus diesem Gefühl rausholt. Denn nicht mal mehr Musik hilft...
Beim Schlafengehen
Nun der Tag mich müd gemacht,
Soll mein sehnliches Verlangen
Freundlich die gestirnte Nacht
Wie ein müdes Kind empfangen.
Hände laßt von allen Tun,
Stirn vergißt du alles Denken,
Alle meine Sinne nun
Wollen sich in Schlummer senken.
Und die Seele unbewacht
Will in freien Flügen schweben,
Um im Zauberkreis der Nacht
Tief und tausendfach zu leben.
(Hermann Hesse)
Christina Perri - The Lonely
Gefangen zwischen Gedankenchaos, Mitgefühl für Freunde, die große Probleme haben und dem Bedürfnis nach Sorglosigkeit, nach Abschalten, nach Irgendwas... Nach Ich-weiss-nicht-was. Nach Etwas, was mich aus diesem Gefühl rausholt. Denn nicht mal mehr Musik hilft...
Beim Schlafengehen
Nun der Tag mich müd gemacht,
Soll mein sehnliches Verlangen
Freundlich die gestirnte Nacht
Wie ein müdes Kind empfangen.
Hände laßt von allen Tun,
Stirn vergißt du alles Denken,
Alle meine Sinne nun
Wollen sich in Schlummer senken.
Und die Seele unbewacht
Will in freien Flügen schweben,
Um im Zauberkreis der Nacht
Tief und tausendfach zu leben.
(Hermann Hesse)
Christina Perri - The Lonely
Freitag, 18. Januar 2013
Bin wieder da!
Der Knoten ist geplatzt! Ich fühle mich wieder wie ich vor einem Jahr. Und es ist ein tolles Gefühl! :D Die Arbeit frisst mich nicht mehr auf, denn es ist ruhiger geworden - typischer Januar in unserer Branche. Das wurde von mir direkt ausgenutzt: eine Woche Urlaub - yeah!!! Und dieser wird gnadenlos genossen!
Es ist herrlich: ausschlafen, entspannen, faulenzen, lesen und Musik, Musik, Musik...
Und ich hab den Kopf frei vom Alltag, tausend neue Ideen und Pläne, Energie als wäre ich neugeboren (woher??? keine Ahnung). 2013, ich komme, ich freue mich, es wird der Knaller! :D
Endlich hab ich Zeit für meine virtuelle Welt, für mein anderes Ich, für Leute, die ich nicht persönlich kenne, aber die mir trotzdem ans Herz gewachsen sind. Bei der Gelegenheit: Wie kann das sein? Woher kommt diese Verbundenheit mit eigentlich Fremden? Es ist faszinierend, daß man sich so nah sein kann, obwohl der Kontakt nur im Netz stattfindet.
Das Wort der Woche: 'genießen'. Ich gebe mich dem schamlos hin, hab Musik auf volle Pulle, Becher Kaffee, Tafel Schoki mit Kaffee-Sahne-Geschmack, gefühlte tausend Internetseiten auf, auf 500 gleichzeitig tobe ich mich schriftlich aus - liebergott, was hab ich dieses Gefühl vermisst! :) Es muss das Paradies sein... ;P
So aufregend das Leben auch sein mag, man sehnt sich trotzdem, und immer wieder, nach dem, was mal war, nach dem Früher, nach den vergangenen, schönen Momenten, nach dem Gefühl, welches man damals hatte. Aber das Früher kommt nicht mehr zurück, auch wenn man selbst zurückkehrt. Es wird ähnlich sein, auch schön, aber trotzdem anders. Weil jeder Moment anders und vergänglich ist. Und wenn wir manchmal das Gefühl haben, es ist wie "damals", dann ist das unsere Erinnerung, die uns das vorgaukelt. Es ist nicht wie "damals" - es ist heute und es ist auch schön. Anders, aber nicht weniger gut. :)
Also bin ich wieder da, mit dem Gefühl wie vor einem oder zwei Jahren, aber mit dem Bewusstsein, daß doch Vieles anders ist. Und trotzdem geht mir das Herz auf, weil es Menschen und Dinge gibt, die mir genau dieses Gefühl geben, ganz kurz in der Vergangenheit zu sein. Und dieses Gefühl mag ich... :)
Und jetzt einmal eintauchen in Musik, diese Stimmung aufsaugen, den Moment fühlen...
Los Rebujitos - Le rezo a los Santos
Es ist herrlich: ausschlafen, entspannen, faulenzen, lesen und Musik, Musik, Musik...
Und ich hab den Kopf frei vom Alltag, tausend neue Ideen und Pläne, Energie als wäre ich neugeboren (woher??? keine Ahnung). 2013, ich komme, ich freue mich, es wird der Knaller! :D
Endlich hab ich Zeit für meine virtuelle Welt, für mein anderes Ich, für Leute, die ich nicht persönlich kenne, aber die mir trotzdem ans Herz gewachsen sind. Bei der Gelegenheit: Wie kann das sein? Woher kommt diese Verbundenheit mit eigentlich Fremden? Es ist faszinierend, daß man sich so nah sein kann, obwohl der Kontakt nur im Netz stattfindet.
Das Wort der Woche: 'genießen'. Ich gebe mich dem schamlos hin, hab Musik auf volle Pulle, Becher Kaffee, Tafel Schoki mit Kaffee-Sahne-Geschmack, gefühlte tausend Internetseiten auf, auf 500 gleichzeitig tobe ich mich schriftlich aus - liebergott, was hab ich dieses Gefühl vermisst! :) Es muss das Paradies sein... ;P
So aufregend das Leben auch sein mag, man sehnt sich trotzdem, und immer wieder, nach dem, was mal war, nach dem Früher, nach den vergangenen, schönen Momenten, nach dem Gefühl, welches man damals hatte. Aber das Früher kommt nicht mehr zurück, auch wenn man selbst zurückkehrt. Es wird ähnlich sein, auch schön, aber trotzdem anders. Weil jeder Moment anders und vergänglich ist. Und wenn wir manchmal das Gefühl haben, es ist wie "damals", dann ist das unsere Erinnerung, die uns das vorgaukelt. Es ist nicht wie "damals" - es ist heute und es ist auch schön. Anders, aber nicht weniger gut. :)
Also bin ich wieder da, mit dem Gefühl wie vor einem oder zwei Jahren, aber mit dem Bewusstsein, daß doch Vieles anders ist. Und trotzdem geht mir das Herz auf, weil es Menschen und Dinge gibt, die mir genau dieses Gefühl geben, ganz kurz in der Vergangenheit zu sein. Und dieses Gefühl mag ich... :)
Und jetzt einmal eintauchen in Musik, diese Stimmung aufsaugen, den Moment fühlen...
Los Rebujitos - Le rezo a los Santos
Sonntag, 6. Januar 2013
Neues Jahr
Das Jahr 2013 ist schon paar Tage alt, Zeit das zu kommentieren. ;)
Eigentlich geht das Leben ohne Unterbrechung und ohne Schnittstellen weiter, nur das Datum ändert sich. Aber irgendwie ist so ein Jahreswechsel immer etwas Besonderes. Neuer Anfang, zumindest kalendarisch. Gelegenheit inne zu halten, über das eigene Leben nachzudenken. Kleiner seelischer Stop zwischen den Jahren... Neue-alte Vorsätze... Stimmt nicht, ich mache grundsätzlich keine. XD Trotzdem kam auch ich nicht drum rum, mir zum Ende 2012 einige Gedanken zu machen. Tatsache, die nicht unbedingt erwähnenswert ist, denn ich gehöre zu den Menschen, denen das Denken und Grübeln nicht fremd ist. Ich tue es oft, auch ohne einen besonderen Grund. Aber zum Neujahr ist das doch etwas anders.
Unsere Lebenszeit ist nun mal in Jahre unterteilt und wenn ein Neues anfängt stellen wir uns natürlich die Frage 'wie wird es?', 'was wird es uns bringen?' Manchmal taucht die Frage nach dem Glück auf. Nun, was ist denn Glück? Für jeden wahrscheinlich etwas völlig Anderes. Das will ich hier und heute gar nicht durchkauen. Ich freue mich einfach auf alles Neue, was kommt, habe Bedenken wegen einiger Dinge, ich weiß, daß ich ein paar Sachen und Menschen verabschieden muß. Das Leben geht weiter, diesmal mit einer 13 am Ende. Und das ist das Einzige, was feststeht. Alles Andere ist unberechenbar.
Und wenn ich doch Vorsätze machen würde... Hmmm... ich sollte eindeutig mehr Sport machen. Ausserdem weniger Schuhe und Nagellacke kaufen. :P Aber die Vorsätze werden ja eh nicht eingehalten, also vergessen wir sie! :)
Nachdenklich wie immer...
Ely Bruner - The Final Countdown
Ely Bruna - Take On Me
Eigentlich geht das Leben ohne Unterbrechung und ohne Schnittstellen weiter, nur das Datum ändert sich. Aber irgendwie ist so ein Jahreswechsel immer etwas Besonderes. Neuer Anfang, zumindest kalendarisch. Gelegenheit inne zu halten, über das eigene Leben nachzudenken. Kleiner seelischer Stop zwischen den Jahren... Neue-alte Vorsätze... Stimmt nicht, ich mache grundsätzlich keine. XD Trotzdem kam auch ich nicht drum rum, mir zum Ende 2012 einige Gedanken zu machen. Tatsache, die nicht unbedingt erwähnenswert ist, denn ich gehöre zu den Menschen, denen das Denken und Grübeln nicht fremd ist. Ich tue es oft, auch ohne einen besonderen Grund. Aber zum Neujahr ist das doch etwas anders.
Unsere Lebenszeit ist nun mal in Jahre unterteilt und wenn ein Neues anfängt stellen wir uns natürlich die Frage 'wie wird es?', 'was wird es uns bringen?' Manchmal taucht die Frage nach dem Glück auf. Nun, was ist denn Glück? Für jeden wahrscheinlich etwas völlig Anderes. Das will ich hier und heute gar nicht durchkauen. Ich freue mich einfach auf alles Neue, was kommt, habe Bedenken wegen einiger Dinge, ich weiß, daß ich ein paar Sachen und Menschen verabschieden muß. Das Leben geht weiter, diesmal mit einer 13 am Ende. Und das ist das Einzige, was feststeht. Alles Andere ist unberechenbar.
Und wenn ich doch Vorsätze machen würde... Hmmm... ich sollte eindeutig mehr Sport machen. Ausserdem weniger Schuhe und Nagellacke kaufen. :P Aber die Vorsätze werden ja eh nicht eingehalten, also vergessen wir sie! :)
Nachdenklich wie immer...
Ely Bruner - The Final Countdown
Ely Bruna - Take On Me
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