Dienstag, 4. Juli 2017

Sommerpause

6:00 Uhr morgens... Gemütlich in einer Kuscheldecke, Kopfhörer auf, Kaffeetasse neben mir, warme Socken, nackte Beine... Der Sommer macht Pause... Ich habe Urlaub und genieße gerade das Gefühl, dass ein langer freier Tag vor mir liegt. Es geht mir nicht ganz so gut, aber auch nicht ganz schlecht. Grund genug, es dem Sommer nachzumachen: ich mache eine kleine Pause, habe einfach nichts vor... Ich werde mir heute gut tun. Werde ausschweifend Musik hören, in unzähligen Litern Kaffee ertrinken, Bilder schauen, berührende Texte lesen, mich zwischen den Zeilen verirren und in Tagträumen wiederfinden...

Johannes Oerding - Wenn Du Lebst

Sonntag, 12. März 2017

Dieser sonnige Sonntag

Es ist März, es ist Sonntag, ein arbeitsfreier Tag.... Zeit zum Auschlafen, zum Entspannen, zum Rumgammeln. Es ist ein gutes Gefühl, einfach nichts tun zu müssen, sonder nur das, was man selbst will. Die Sonne bringt den Frühling näher, auch wenn die Luft noch recht frisch ist. Für März ist es ein herrliches Wetter, die Sonnenstrahlen erwärmen die Seele und das Gemüt. Was für ein Glück hat man, wenn man das alles so unbeschwert geniessen kann...


Enrique Iglesias - Noche Y De Dia ft. Yandel, Juan Magan

Mittwoch, 1. März 2017

Netzfund

"Manchmal stehen wir im Niemandsland und bewegen uns weder vor noch zurück. Neue Türen vor uns und alte Türen hinter uns. Doch wir wagen es nicht, eine Tür zu schließen oder eine zu öffnen. Die alten Räume passen zwar nicht mehr, sind zu klein, zu eng, zu staubig – doch haben wir lange in ihnen gelebt. Die neuen Räume sind groß, hell, luftig, herausfordernd, endlich authentisch und machen uns gerade deshalb Angst.
Vielleicht willst du dann lieber in deinem alten Zimmer sitzen bleiben, nicht weil du es magst, sondern weil du es kennst. Und du wünschst dir, die neue Tür würde sich von ganz allein in deinem alten Zimmer öffnen, damit du sitzen bleiben kannst in scheinbarer Sicherheit und dich noch ein wenig verstecken kannst, um alles Neue aus sicherer Entfernung erst einmal zu beäugen und auf Bequemlichkeit, Sicherheit und Unauffälligkeit zu testen. Doch es funktioniert nicht…
Du kannst keinen zweiten Schritt vor dem ersten tun. Wenn du etwas ändern willst, dann musst du etwas anders machen wollen. Wenn du etwas Neues beginnen willst, musst du etwas Altes beenden können. Wenn du etwas Aufregenderes willst, musst du auf Bequemlichkeit verzichten können. Wenn du Authentizität willst, musst du bereit sein, Wagnisse einzugehen. Wenn du ein neues Lüftchen in deinem Leben willst, musst du den alten Dunst hinter dir lassen können.
Also triff eine Entscheidung. Atme tief durch, stehe auf, verabschiede dich und verlasse den alten Raum. Schließe die Tür hinter dir und öffne eine neue.
Sei bereit für ein ganz neues Abenteuer."


(Gefunden im Netz, Verfasser ist mir leider nicht bekannt) 

Mal wieder etwas, was passt. Etwas, womit ich mich seit Langem beschäftige und was ich von allen Seiten bestätigt bekomme. Jeder Text, jedes Bild, sogar jeder Mensch - alles, was mir momentan begegnet, bestätigt es aufs Neue: jede Veränderung liegt bei uns selber, in unserer Hand. Aber woran liegt es, dass man sich doch so schwer damit tut? Selbst, wenn man schon längst erkannt hat, dass etwas nicht gut für uns ist, selbst dann bleiben wir in diesem einem bekannten Raum sitzen. Weil es sicher ist? Weil wir es kennen? Weil es bequem ist? Weil wir feige sind? 
Wo bleibt die Gier nach den schönen Dingen des Lebens? Hat der Mensch in seinem Wesen einen stärkeren Hang dazu, unzufrieden zu sein, sich selbst zu bestrafen, sich in der eigenen Entwicklung bremsen und behindern? Sind wir alle, im Grunde genommen, eine Art Märtyrer? Und wenn ja, warum sind wir das? Fällt es uns leichter, sich schlecht zu fühlen als zu geniessen? Damit man eine Ausrede hat für alles, was in unserem Leben falsch läuft? Vielleicht...
Tief in unserer Seele sehnen wir uns doch nach Genuss, nach Freude, Zufriedenheit, Wohlfühlen... Nach schönen Überraschungen, verrückten Momenten, nach sich-fallen-lassen und dem-Leben-hingeben....

Vielleicht liegt der Sinn des Lebens genau darin, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, diese Erkenntnis zu gewinnen, dass nicht alles schlecht ist. Und dass das, was uns unzufrieden macht, wir selber ändern können. Manchmal sofort, manchmal braucht es Zeit, aber es geht. Wo ein Wille, da ein Weg. Immer.


Enrique Iglesias ft. Descemer Bueno, Zion & Lennox - Subeme La Radio 
 

Montag, 20. Februar 2017

Sehnsucht...


Man kann Sehnsucht nach einem bestimmten Menschen haben, weil seine Nähe gut tut und man sich wohlfühlt. Das passiert, wenn man verliebt ist... Die Sehnsucht nach einer bestimmten Person ist so stark, dass man sie körperlich spürt. Es ist, als ob es weh tun würde, als ob es das Innere zerreissen würde. Man möchte diese Person bei sich haben, sie ansehen, sie hören, sie anfassen...
Was ist, wenn die Verliebtheit vorbei ist, die Sehnsucht aber trotzdem irgendwie noch da ist? Vielleicht nicht immer, vielleicht nicht so intensiv, aber sie ist manchmal da...
Wir alle haben Sehnsüchte, allerdings sind diese nicht immer an eine bestimmte Person gebunden. Sehnsucht nach Ruhe und Erholung oder Sehnsucht nach Abenteuer und Überraschungen. Sehnsucht nach Sicherheit, nach Geborgenheit und und und. Sehnsüchte sind unsere Wünsche, die wir sehr sehr stark wollen.
Und es gibt auch eine Sehnsucht nach einer Zeit, die vergangen ist und den Gefühlen, die man in dieser Zeit gespürt hat. Die Zeit hat man vielleicht, oder sehr wahrscheinlich, mit einem Menschen verbracht, der jetzt nicht mehr in unserem Leben ist. Oder nicht so, wie damals. Dieser Mensch ist weg, manchmal ist das sogar gut, aber es gab mal eine gemeinsame Zeit, die uns strahlen ließ, die uns so unfassbar gut tat.
Und heute überkommt einen, ab und an, eine Sehnsucht, diese bestimmte Zeit nochmal zu erleben... Sehnsucht nicht nach diesem Menschen, aber nach den Gefühlen, die so schön waren... Es ist der Wunsch, das nochmal zu fühlen...


Ariana Grande - Touch It

Montag, 30. Januar 2017

Der Montag

Was ein verrücktes Gefühl. Es ist Montag, ein verregneter, dunkler Montag. Noch 5 Tage und ich darf zwei Wochen Urlaub geniessen. Noch 5 Tage oder nur 5 Tage? Ich weiß es nicht...
Ich hatte einen schönen entspannten Sonntag, habe gut gschlafen, bin mit Rückenschmerzen aufgewacht (warum? keine Ahnung...) Und es ist, wie gesagt, Montag. Aber das alles macht  mir nichts aus. Ich fühle mich gut, ich fühle mich mental gut.
Ich grinse, ich höre Musik, ich singe mit, ich könnte tanzen. Ich mag den Regen, ich mag die Luft, die im Schlafzimmer durch das gekippte Fenster reinströmt. Ich mag es, die Lichter der Autos und in den Fenstern der Häuser zu sehen. Die Stadt ist wach, ist beschäftigt, ist im Alltag angekommen. Viele verfluchen bestimmt den 'bösen' Montag... Und ich freue mich... Ich freue mich anscheinend grundlos über mein Leben.
Es ist nicht alles perfekt und es gilt vieles zu ändern, aber ich hab es doch selbst in der Hand. Ich kann so viel tun, aber ich kann es auch lassen. Es zwingt mich keiner. Allerdings wird es auch  kein anderer für mich tun. ICH habe die Freiheit, für mich selbst die Verantwortung zu übernehmen.
Es ist doch Glück, wenn man für sich selbst bestimmen kann. Was ich daraus mache, liegt bei mir.
In diesem Sinne: ich mag mein Leben, denn ich bin die Regisseurin. :)

El Chaval - Donde estan esos amigos