Es ist wieder soweit: das Jahr 2015 ist fast um. Und es wundert mich immer wieder aufs Neue, wie schnell es ging. Mit den fortschreitenden Lebensjahren scheint die Zeit eine andere Geschwindigkeit anzunehmen. Das kann was Gutes sein, wenn man eine Veränderung herbeisehnt oder auf etwas wartet. Es kann aber sein, daß es für eine Veränderung nicht ausreicht, weil die Zeit zu knapp war. Dann ist dieses Wahnsinnstempo weniger gut.
Ich bin keine Freundin von guten Vorsätzen und trotzdem kann ich nicht leugnen, daß so ein Jahreswechsel eine Gelegenheit ist, um sich zu fragen 'was bin ich', 'was habe ich erreicht', 'was möchte ich in Zukunft'.
Kurz inne halten, um nachzudenken, ob man alles so belassen möchte, wie es ist. Und wenn nicht... Na ja, vielleicht braucht man doch ein paar Vorsätze, um sich weiter zu entwickeln.
Was ich mir auf jeden Fall vorgenommen habe, ist ein ganz persönliches "Projekt", welches heisst: 'Song des Tages'. Unabhängig davon, ob ich schreibe oder nicht, soll in diesem Blog jeden Tag ein Lieblingslied von mir erscheinen. 366 an der Zahl. Ich bin selbst gespannt, was da zusammen kommt. :)
Prince Royce - Seal It With The Kiss
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Für immer
Und immer wieder... Und immer noch... Es gibt sie - diese Musik, die gut tut, die man für immer liebt.
Zurzeit reicht es nur noch dafür, neben der Arbeit, die mich verschlingt. Dank Musik hab ich zumindest kurz das Gefühl, dass ich lebe und fühle, und nicht nur funktioniere...
Stand Still - Never
Zurzeit reicht es nur noch dafür, neben der Arbeit, die mich verschlingt. Dank Musik hab ich zumindest kurz das Gefühl, dass ich lebe und fühle, und nicht nur funktioniere...
Stand Still - Never
Samstag, 29. August 2015
Bailando
Es gibt Songs, die liebt man von dem ersten Ton an. Das erste Mal gehört und man ist gefangen, verloren, geflasht... Und es wird nicht weniger, auch wenn man diesen Song eine Million Mal gehört hat. <3
Ich schau dich an und es raubt mir den Atem
Wenn du mich anschaust, steigt mein Herzschlag
(Mein Herz schlägt langsam)
Und wenn du schweigst, sagt dein Blick mehr als tausend Worte
Die Nacht, in der ich bitte, dass die Sonne nie untergehen wird
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Dein Körper und meiner füllen die Leere
Auf und ab (auf und ab)
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Das Feuer in mir verliert den Verstand
Es sättigt mich
Mit deinem Aussehen und deiner Ausstrahlung sowie deinem Körperbau
Das Bier und der Tequila und dein Mund auf meinem
Ich kann nicht mehr (ich kann nicht mehr) Ich kann nicht mehr (ich kann nicht mehr)
Mit dieser Melodie, dieser Farbe, dieser Fantasie
Mit deiner Philosophie, mein Kopf ist leer
Ich kann nicht mehr (Ich kann nicht mehr)
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen (eine verrückte Nacht)
Deine Lippen küssen (und deine Lippen küssen)
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen
Wahnsinnig verrückt
(Ooooh, ooooh, ooooh, ooooh)
Du schaust mich an und es trägt mich in eine andere Dimension
(Ich befinde mich in einer anderen Dimension)
Dein Herzschlag lässt mein Herz höher schlagen
(Dein Herzschlag lässt mein Herz höher schlagen)
Welch Ironie des Schicksals, dass ich die Magie deines Duftes weder anfassen, noch umarmen oder fühlen kann
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Dein Körper und meiner füllen die Leere
Auf und ab (auf und ab)
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Das Feuer in mir verliert den Verstand
Es sättigt mich
Mit deinem Aussehen und deiner Ausstrahlung, sowie deinem Körperbau
Das Bier und der Tequila, und dein Mund auf meinem
Ich kann nicht mehr (Ich kann nicht mehr)
Mit dieser Melodie, dieser Farbe, dieser Fantasie
Mit deiner Philosophie, mein Kopf ist leer
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen (eine verrückte Nacht)
Deine Lippen küssen (und deine Lippen küssen)
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen
Wahnsinnig verrückt
Ich kann nicht mehr (Ich kann nicht mehr)
(Ooooh Tanzen, meine Liebe, weil es mir den Schmerz nimmt
Ooooh)
Enrique Iglesias - Bailando
Ich schau dich an und es raubt mir den Atem
Wenn du mich anschaust, steigt mein Herzschlag
(Mein Herz schlägt langsam)
Und wenn du schweigst, sagt dein Blick mehr als tausend Worte
Die Nacht, in der ich bitte, dass die Sonne nie untergehen wird
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Dein Körper und meiner füllen die Leere
Auf und ab (auf und ab)
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Das Feuer in mir verliert den Verstand
Es sättigt mich
Mit deinem Aussehen und deiner Ausstrahlung sowie deinem Körperbau
Das Bier und der Tequila und dein Mund auf meinem
Ich kann nicht mehr (ich kann nicht mehr) Ich kann nicht mehr (ich kann nicht mehr)
Mit dieser Melodie, dieser Farbe, dieser Fantasie
Mit deiner Philosophie, mein Kopf ist leer
Ich kann nicht mehr (Ich kann nicht mehr)
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen (eine verrückte Nacht)
Deine Lippen küssen (und deine Lippen küssen)
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen
Wahnsinnig verrückt
(Ooooh, ooooh, ooooh, ooooh)
Du schaust mich an und es trägt mich in eine andere Dimension
(Ich befinde mich in einer anderen Dimension)
Dein Herzschlag lässt mein Herz höher schlagen
(Dein Herzschlag lässt mein Herz höher schlagen)
Welch Ironie des Schicksals, dass ich die Magie deines Duftes weder anfassen, noch umarmen oder fühlen kann
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Dein Körper und meiner füllen die Leere
Auf und ab (auf und ab)
(Tanzen, tanzen, tanzen, tanzen)
Das Feuer in mir verliert den Verstand
Es sättigt mich
Mit deinem Aussehen und deiner Ausstrahlung, sowie deinem Körperbau
Das Bier und der Tequila, und dein Mund auf meinem
Ich kann nicht mehr (Ich kann nicht mehr)
Mit dieser Melodie, dieser Farbe, dieser Fantasie
Mit deiner Philosophie, mein Kopf ist leer
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen (eine verrückte Nacht)
Deine Lippen küssen (und deine Lippen küssen)
Ich will bei dir sein, mit dir leben
Mit dir tanzen, mit dir eine verrückte Nacht verbringen
Wahnsinnig verrückt
Ich kann nicht mehr (Ich kann nicht mehr)
(Ooooh Tanzen, meine Liebe, weil es mir den Schmerz nimmt
Ooooh)
Enrique Iglesias - Bailando
Sonntag, 23. August 2015
Sommer...
Das war ein wunderschöner Sommer(sonn)tag. :)
Schon nach dem Aufwachen spürte ich ihn: den Sommer. Noch gar nicht aufgestanden, gerade die Augen auf und ich sah schon die Sonnenstrahlen. Durch die gekippte Terassentür kam ein Hauch vom Wind rein, die Vorhänge bewegten sich leicht. Es war ein warmes Lüftchen, was mich stark an eine Meeresbriese erinnerte. Es hatte was von einem Urlaubstag, irgendwo im Süden. Auch die vielen Stimmen von der Straßenseite klangen nach Spaß und Freude, wie von Urlaubern, die sich an dem Wetter erfreuen.
Ich habe mir ein Hotelzimmer, eine Bar, an der man bunte Drinks mit Schirmchen bekommt, und einen Strand vorgestellt. Einen Strand mit feinem, weißem Sand und ein Meer mit türkisblauem Wasser...
Was für eine tolle Luft... Die Wärme auf der Haut und der Wind im Haar...
Es wäre an der Zeit , alles hinter sich zu lassen. Jetzt wäre der Moment für eine Auszeit...
Connect-R - Vara Nu Dorm
Schon nach dem Aufwachen spürte ich ihn: den Sommer. Noch gar nicht aufgestanden, gerade die Augen auf und ich sah schon die Sonnenstrahlen. Durch die gekippte Terassentür kam ein Hauch vom Wind rein, die Vorhänge bewegten sich leicht. Es war ein warmes Lüftchen, was mich stark an eine Meeresbriese erinnerte. Es hatte was von einem Urlaubstag, irgendwo im Süden. Auch die vielen Stimmen von der Straßenseite klangen nach Spaß und Freude, wie von Urlaubern, die sich an dem Wetter erfreuen.
Ich habe mir ein Hotelzimmer, eine Bar, an der man bunte Drinks mit Schirmchen bekommt, und einen Strand vorgestellt. Einen Strand mit feinem, weißem Sand und ein Meer mit türkisblauem Wasser...
Was für eine tolle Luft... Die Wärme auf der Haut und der Wind im Haar...
Es wäre an der Zeit , alles hinter sich zu lassen. Jetzt wäre der Moment für eine Auszeit...
Connect-R - Vara Nu Dorm
Freitag, 3. April 2015
Ein guter Morgen
Osterzeit, Feiertage, durchdrehende Menschenmassen im Konsumrausch. Das alles bekomme ich in meinem Job zu spüren. Wo andere sich auf ein langes Wochenende freuen und auf ruhige Ostertage, da ist bei mir Kampfzeit angesagt. Lange, anstrengende Tage sind dann leider mein Alltag. Und ich muss zugeben, daß es einige Momente gibt, in denen ich einfach an meine Grenzen gerate.
So war es auch wieder diese Woche. Psychisch und körperlich völlig platt, bin ich die letzten Abende vor dem Fernseher eingeschlafen. Der angenehme Nebeneffekt war, daß ich heute, an diesem freien Tag, ohne Wecker und ziemlich ausgeschlafen, um 7 Uhr aufgewacht bin. Mit dem Gefühl, einen laaaaangen, entspannten Tag vor mir zu haben.
Ich bin ein Nachtmensch, das hab ich bestimmt schon mal erwähnt. Ich mag die nächtliche, geheimnissvolle Stimmung. Folglich schlafe ich gerne aus, um die fehlenden Schlafstunden morgens nachzuholen. Aaaaaber ich mag die Nacht nicht ausschliesslich. Genauso gern geniesse ich die Morgenstunden, den Moment, wenn der Tag erwacht, auch wenn er so grau und bedeckt ist wie heute. Ich mag die Ruhe, die morgens herrscht, gerade an einem freien Tag. Die Stadt ist noch nicht wach, sie schlummert vor sich hin. Und ich lasse mich von der Stille einfangen, ganz bewusst..., und werde dabei selbst still und sprachlos... Es ist ein Ausgleich zu der Alltagshektik, zu dem Stress, zu der Schnelllebigkeit, die uns allen so viel Kraft abverlangen.
Nun sitze ich hier, mit dem ersten Becher Kaffee und beobachte, wie die Stadt erwacht, langsam, ohne Hektik... Es tut sooo gut...
Guten Morgen Welt!
Yiruma - It's your day
So war es auch wieder diese Woche. Psychisch und körperlich völlig platt, bin ich die letzten Abende vor dem Fernseher eingeschlafen. Der angenehme Nebeneffekt war, daß ich heute, an diesem freien Tag, ohne Wecker und ziemlich ausgeschlafen, um 7 Uhr aufgewacht bin. Mit dem Gefühl, einen laaaaangen, entspannten Tag vor mir zu haben.
Ich bin ein Nachtmensch, das hab ich bestimmt schon mal erwähnt. Ich mag die nächtliche, geheimnissvolle Stimmung. Folglich schlafe ich gerne aus, um die fehlenden Schlafstunden morgens nachzuholen. Aaaaaber ich mag die Nacht nicht ausschliesslich. Genauso gern geniesse ich die Morgenstunden, den Moment, wenn der Tag erwacht, auch wenn er so grau und bedeckt ist wie heute. Ich mag die Ruhe, die morgens herrscht, gerade an einem freien Tag. Die Stadt ist noch nicht wach, sie schlummert vor sich hin. Und ich lasse mich von der Stille einfangen, ganz bewusst..., und werde dabei selbst still und sprachlos... Es ist ein Ausgleich zu der Alltagshektik, zu dem Stress, zu der Schnelllebigkeit, die uns allen so viel Kraft abverlangen.
Nun sitze ich hier, mit dem ersten Becher Kaffee und beobachte, wie die Stadt erwacht, langsam, ohne Hektik... Es tut sooo gut...
Guten Morgen Welt!
Yiruma - It's your day
Donnerstag, 26. März 2015
Ein wenig Musik...
"Die Musik zwingt mich, mich selbst, meine wahre Lage zu vergessen;
Sie bringt mich in eine andere freundlichere Lage;
unter Einwirkung der Musik scheint es mir, als fühle ich etwas, was ich nicht fühle,
als verstünde ich, was ich nicht verstehe und als könnte ich, was ich nicht kann."
(Aus: Die Kreuzersonate von Leo N. Tolstoj )
Körperlich völlig platt, mental etwas aufgedreht... Gedanken hüpfen aufgeregt in meinem Kopf herum. Ein wenig durcheinander schubsen sie sich im Sekundentakt von den Prioritätsstufen. "Ich bin wichtig! - Nein, ich bin wichtiger! - Nein! Ich! - Beachte mich!"
Und ich bin zu müde und komme einfach nicht mehr mit. Zu viele Ereignisse, um heute alle angemessen mit Aufmerksamkeit zu beglücken.
Also versuche ich das beste Mittel zur Beruhigung oder Ablenkung: MUSIK...
Seid still, ihr komischen Bewohner meines Kopfes! Zeit zum Schlafen, ihr unruhigen Geister!
Christina Aguilera ft. Blake Shelton - Just a Fool
Sie bringt mich in eine andere freundlichere Lage;
unter Einwirkung der Musik scheint es mir, als fühle ich etwas, was ich nicht fühle,
als verstünde ich, was ich nicht verstehe und als könnte ich, was ich nicht kann."
(Aus: Die Kreuzersonate von Leo N. Tolstoj )
Körperlich völlig platt, mental etwas aufgedreht... Gedanken hüpfen aufgeregt in meinem Kopf herum. Ein wenig durcheinander schubsen sie sich im Sekundentakt von den Prioritätsstufen. "Ich bin wichtig! - Nein, ich bin wichtiger! - Nein! Ich! - Beachte mich!"
Und ich bin zu müde und komme einfach nicht mehr mit. Zu viele Ereignisse, um heute alle angemessen mit Aufmerksamkeit zu beglücken.
Also versuche ich das beste Mittel zur Beruhigung oder Ablenkung: MUSIK...
Seid still, ihr komischen Bewohner meines Kopfes! Zeit zum Schlafen, ihr unruhigen Geister!
Christina Aguilera ft. Blake Shelton - Just a Fool
Montag, 16. März 2015
Nur ein Gedicht...
"Das Leben, das ich selbst gewählt"
Ehe ich in dieses Erdenleben kam
Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
Da war die Kümmernis, da war der Gram,
Da war das Elend und die Leidensbürde.
Da war das Laster, das mich packen sollte,
Da war der Irrtum, der gefangen nahm.
Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
Da waren Haß und Hochmut, Stolz und Scham.
Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
Die voller Licht und schöner Träume sind,
Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
Und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
Die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
Als Auserwählter hoher Geister denkt.
Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute,
Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
Da hört ein Wesen ich die Frage tun,
Ob ich dies zu leben mich getraute,
Denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.
Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme
— »Dies ist das Leben, das ich leben will!« —
Gab ich zur Antwort mit entschloßner Stimme.
So wars als ich ins neue Leben trat
Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt.
Ich klage nicht, wenns oft mir nicht gefällt,
Denn ungeboren hab ich es bejaht.
(Hermann Hesse)
Kany Garcia - Alguien
Ehe ich in dieses Erdenleben kam
Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde.
Da war die Kümmernis, da war der Gram,
Da war das Elend und die Leidensbürde.
Da war das Laster, das mich packen sollte,
Da war der Irrtum, der gefangen nahm.
Da war der schnelle Zorn, in dem ich grollte,
Da waren Haß und Hochmut, Stolz und Scham.
Doch da waren auch die Freuden jener Tage,
Die voller Licht und schöner Träume sind,
Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage,
Und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
Die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
Als Auserwählter hoher Geister denkt.
Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde draus ich blute,
Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftig Leben schaute,
Da hört ein Wesen ich die Frage tun,
Ob ich dies zu leben mich getraute,
Denn der Entscheidung Stunde schlüge nun.
Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme
— »Dies ist das Leben, das ich leben will!« —
Gab ich zur Antwort mit entschloßner Stimme.
So wars als ich ins neue Leben trat
Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt.
Ich klage nicht, wenns oft mir nicht gefällt,
Denn ungeboren hab ich es bejaht.
(Hermann Hesse)
Kany Garcia - Alguien
Sonntag, 15. März 2015
Die Nacht ist hin
Oh ja! Die Nacht ist nicht nur hin, sie hat heute gar nicht existiert. Ich habe fast die Befürchtung, daß sie für mich überhaupt nicht geplant war. Bin nämlich nicht wirklich erstaunt über die Tatsache, daß ich in den frühen Morgenstunden vorm Laptop sitze und schreibe. Ganz im Gegenteil, es ist wieder ein Gefühl wie früher.
Wie oft hab ich die Nächte kaputt gekriegt mit Lesen und Schreiben in mehreren Foren gleichzeitig. Plus oft noch das Geschreibe im Chat und/oder per PN. Dieser Austausch hat mich manchmal so beflügelt und zum Nachdenken gebracht, daß ich noch schnell einige dieser Gedanken im Blog niederschreiben musste. Nachdem alle anderen schon im Land der Träume waren. Und es hat gut getan, den Kopf auf diese Weise leer zu bekommen.
Es gibt ja so Lebensweisheiten, die man im Laufe der Zeit mitbekommt. Eine davon, oder eher ein Ratschlag der älteren Generation, ist, sich bei Problemen oder Gefühlen, die einen erdrücken, einfach alles von der Seele zu schreiben. Na gut, früher hat man von 'einem Brief' gesprochen. Ich weiß nicht mehr, wer dieses das erste Mal erzählt hat, aber nach jahrelangem Testen weiß ich, es hilft wirklich. Egal, was so schwer auf uns lastet, übertragen aufs Papier ist die Last weg. Die Probleme oder Sorgen sind natürlich nicht verschwunden, aber sie erdrücken nicht mehr. Für ein wenig Leichtigkeit kann man doch schon mal eine Nacht opfern. :)
Übrigens kann man mit einem guten Gespräch das Gleiche erzielen. Nur, daß man selten einen Gesprächspartner hat, dem man so sehr vertraut wie einem Blatt Papier.
Aber jetzt schweife ich ab. Zurück zum Thema!
Eigentlich wollte ich nur damit sagen, daß es mir immer wieder gut tut, sich auszutauschen. Die Form ist dabei völlig zweitrangig. Es kann ein direkter Austausch sein wie Gespräche, chatten, telefonieren. Aber auch das Geschriebene in einem Blog lesen, sich dazu Gedanken machen oder sogar davon einen Gedanken aufgreifen und im eigenen Blog zu erörtern - das ist auch ein Austausch. Einen Post im Forum zu schreiben und erleben, wie die Reaktionen, also Antworten der anderen User sind - das ist 'sich austauschen'.
Wie gesagt, die Form ist nicht ausschlaggebend, der Inhalt allerdings schon. Und hier wäre jetzt der Zeitpunkt, um Facebook zu erwähnen, denn das ist so oft ein Beispiel für fehlende Inhalte. Aber... Facebook ist heute nicht das Thema. Es wird bestimmt irgendwann ein paar Sätze dazu geben, aber nicht jetzt. ;)
Nun sitze ich hier, in den Morgenstunden, und muss leicht sentimental lächeln.
Die ganze Woche war irgendwie eine Zeitreise. Über zwei Jahre hab ich sehr sehr wenig bis gar nichts in den Foren gelesen. In etwa so lange hab ich das polnische FB nicht beachtet. Waren die 2-3 Jahre davor zu intensiv oder lag es wirklich nur an meiner Arbeit? Wenn ich mich heute lese, dann merke ich selbst, daß mein Job tatsächlich heftiger, anstrengender und zeitraubender geworden ist. Und ich habe früher schon über lange Arbeitszeiten geschimpft. :D
Und jetzt sitze ich immer noch hier, mit einem komischen Gefühl. Möchte ich wieder zurück zu dem Austauschen von früher? Die Foren haben sich verändert, weiterentwickelt. Es sind neue Menschen dazugekommen, mit denen man wahrscheinlich die gleichen mühsamen Diskussionen führen müsste, wie vor zwei Jahren schon. Aber es sind auch noch einige von den "Alten" aktiv, mit denen man sehr viele Wortgefechte gegen die Dummheit und Ignoranz ausgetragen hat. Wir hatten Erfolge und Mißerfolge, und ein Gefühl einer Gemeinschaft. :)
Ich bin auf jeden Fall schon mit einem Bein drin. Hab die letzten Tage viel gelesen. Hab die letzten Tage auch sehr viel geschrieben, zumindest und erstmal hier im Blog. Es ist noch nicht veröffentlicht, aber es wartet in den Entwürfen und scharrt mit den Füssen. :D
Was ist das Zeichen, daß man den Kopf leer geschrieben hat? Die Müdigkeit kommt - zusammen mit dem grauen Morgen. Die ersten Frühaufsteher werden bald den Tag beginnen und ich lege mich ein wenig hin.
Fühle mich immer noch wie früher. Und stolz wie Oskar! Das hat was von künstlerischer Leidenschaft eines Schriftstellers. Wenn die Muse ruft, ist nix mit Schlafen. :P Mittlerweile ist die Muse ruhig, wahrscheinlich endlich platt. :D
Andrzej Piaseczny - I jeszcze
Wie oft hab ich die Nächte kaputt gekriegt mit Lesen und Schreiben in mehreren Foren gleichzeitig. Plus oft noch das Geschreibe im Chat und/oder per PN. Dieser Austausch hat mich manchmal so beflügelt und zum Nachdenken gebracht, daß ich noch schnell einige dieser Gedanken im Blog niederschreiben musste. Nachdem alle anderen schon im Land der Träume waren. Und es hat gut getan, den Kopf auf diese Weise leer zu bekommen.
Es gibt ja so Lebensweisheiten, die man im Laufe der Zeit mitbekommt. Eine davon, oder eher ein Ratschlag der älteren Generation, ist, sich bei Problemen oder Gefühlen, die einen erdrücken, einfach alles von der Seele zu schreiben. Na gut, früher hat man von 'einem Brief' gesprochen. Ich weiß nicht mehr, wer dieses das erste Mal erzählt hat, aber nach jahrelangem Testen weiß ich, es hilft wirklich. Egal, was so schwer auf uns lastet, übertragen aufs Papier ist die Last weg. Die Probleme oder Sorgen sind natürlich nicht verschwunden, aber sie erdrücken nicht mehr. Für ein wenig Leichtigkeit kann man doch schon mal eine Nacht opfern. :)
Übrigens kann man mit einem guten Gespräch das Gleiche erzielen. Nur, daß man selten einen Gesprächspartner hat, dem man so sehr vertraut wie einem Blatt Papier.
Aber jetzt schweife ich ab. Zurück zum Thema!
Eigentlich wollte ich nur damit sagen, daß es mir immer wieder gut tut, sich auszutauschen. Die Form ist dabei völlig zweitrangig. Es kann ein direkter Austausch sein wie Gespräche, chatten, telefonieren. Aber auch das Geschriebene in einem Blog lesen, sich dazu Gedanken machen oder sogar davon einen Gedanken aufgreifen und im eigenen Blog zu erörtern - das ist auch ein Austausch. Einen Post im Forum zu schreiben und erleben, wie die Reaktionen, also Antworten der anderen User sind - das ist 'sich austauschen'.
Wie gesagt, die Form ist nicht ausschlaggebend, der Inhalt allerdings schon. Und hier wäre jetzt der Zeitpunkt, um Facebook zu erwähnen, denn das ist so oft ein Beispiel für fehlende Inhalte. Aber... Facebook ist heute nicht das Thema. Es wird bestimmt irgendwann ein paar Sätze dazu geben, aber nicht jetzt. ;)
Nun sitze ich hier, in den Morgenstunden, und muss leicht sentimental lächeln.
Die ganze Woche war irgendwie eine Zeitreise. Über zwei Jahre hab ich sehr sehr wenig bis gar nichts in den Foren gelesen. In etwa so lange hab ich das polnische FB nicht beachtet. Waren die 2-3 Jahre davor zu intensiv oder lag es wirklich nur an meiner Arbeit? Wenn ich mich heute lese, dann merke ich selbst, daß mein Job tatsächlich heftiger, anstrengender und zeitraubender geworden ist. Und ich habe früher schon über lange Arbeitszeiten geschimpft. :D
Und jetzt sitze ich immer noch hier, mit einem komischen Gefühl. Möchte ich wieder zurück zu dem Austauschen von früher? Die Foren haben sich verändert, weiterentwickelt. Es sind neue Menschen dazugekommen, mit denen man wahrscheinlich die gleichen mühsamen Diskussionen führen müsste, wie vor zwei Jahren schon. Aber es sind auch noch einige von den "Alten" aktiv, mit denen man sehr viele Wortgefechte gegen die Dummheit und Ignoranz ausgetragen hat. Wir hatten Erfolge und Mißerfolge, und ein Gefühl einer Gemeinschaft. :)
Ich bin auf jeden Fall schon mit einem Bein drin. Hab die letzten Tage viel gelesen. Hab die letzten Tage auch sehr viel geschrieben, zumindest und erstmal hier im Blog. Es ist noch nicht veröffentlicht, aber es wartet in den Entwürfen und scharrt mit den Füssen. :D
Was ist das Zeichen, daß man den Kopf leer geschrieben hat? Die Müdigkeit kommt - zusammen mit dem grauen Morgen. Die ersten Frühaufsteher werden bald den Tag beginnen und ich lege mich ein wenig hin.
Fühle mich immer noch wie früher. Und stolz wie Oskar! Das hat was von künstlerischer Leidenschaft eines Schriftstellers. Wenn die Muse ruft, ist nix mit Schlafen. :P Mittlerweile ist die Muse ruhig, wahrscheinlich endlich platt. :D
Andrzej Piaseczny - I jeszcze
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